Warum Mobilfunk schädlich ist

Dass Handys schädlich sind, ist seit vielen Jahren immer wieder mal ein Thema in den Medien. Insbesondere Kinder seien besonders stark gefährdet, wird unter anderem dann berichtet. Nun kommen auch Warnungen von ganz offizieller Seite - von der Europäischen Umweltagentur EEA und der Generaldirektion des Europäischen Parlaments. Doch wie weit schenken die Menschen diesen Nachrichten Glauben? Wie sehr werden diese Warnungen ernst genommen?

Tatsache ist, dass offensichtlich jedes zweite Kind unter 12 Jahren in Deutschland bereits ein Handy besitzt. Sind Handystrahlen also wirklich schädlich, lauert hier ein erhebliches Gefahrenpotenzial. Was ist nun wirklich schädlich?

Einige der Gründe, die belegen, wie schädlich Handys sind, sollen hier aufgelistet werden.

  • Insbesondere durch die Raumfahrt ist bekannt, dass das Erdmagnetfeld für die Gesundheit des Menschen wichtig ist. Denn es wurde festgestellt, dass die Astronauten selbst nach minimaler Bewegung im All sehr schnell müde wurden. Außerdem alterten sie deutlich schneller. Als die Raumfähren mit Sendern ausgestattet wurden, die die Grundwellen der Erde von 7,8 Hertz abstrahlten, wurde dieser Effekt nicht mehr beobachtet. Eine Untersuchung hat nun ergeben, dass Handys vor allem das natürliche Magnetfeld der Erde stark irritieren und zu Magnetfeldverzerrungen führen. Dies hat äußerst negativen Einfluss auf den Stoffwechsel, Immunsystem, Gehirnleistung und Entwicklung des Gehirns.
  • Eine Untersuchung der Universität California of Technology hat ergeben, dass sich in der menschlichen Gehirnmembran Magnetkristalle befinden - in einem Gramm rund 100 Millionen. Das macht das Gehirn zu einem magnetischen Hochleistungsempfänger. Und es ist durchaus nachvollziehbar, dass dieser Hochleistungsempfänger durch Mobilfunk stark beeinflusst wird. Und insbesondere bei Kindern zu Störungen in der Entwicklung sowie in der Konzentrations- und Lernfähigkeit führt.
  • Mobilfunkwellen sind nicht anderes als gepulste Wellen, die in der Regel 217 Pulse pro Sekunde senden. Diese Pulse stören die eigenen biologischen Stromfrequenzen des Körpers, die sehr wichtig sind, um gesund zu bleiben. Wer also viel mit dem Handy telefoniert, setzt seinen Körper permanenten Irritationen aus.
  • Bei einem Versuch wurden in einem Reagenzglas drei Zellgruppen - für Immunsystem, Fortpflanzung und Wundheilung - Handystrahlen für eine längere Zeit ausgesetzt. Nach Abschluss der Untersuchung wurden Erbgutschäden festgestellt. In diesem Zusammenhang sollte auch erwähnt werden, dass Schnurlostelefone, die die meisten Menschen im Privathaushalt benutzen, gleichermaßen schädlich wie Handys sind.

In den USA ist das Bewusstsein über die Schädlichkeit von Mobilfunk offensichtlich weiter entwickelt als in Europa. Dort haben schon 2004 die beiden größten Industrieversicherer ihre Haftpflichtverträge geändert, indem sie Schäden durch elektromagnetische Felder und Wellen aus der Absicherung ausschlossen. Ihre Begründung ist durchaus nachvollziehbar: Die Frage sei nicht mehr, ob Mobilfunk schädlich sei. Sondern wann er international als schädlich anerkannt wird. Seither haben weltweit die meisten Haftpflichtversicherungen diese Änderung ebenfalls in ihre Verträge aufgenommen. Es gibt bereits Länder, die ernsthaft darüber diskutieren, ein Handyverbot für Kinder unter 16 Jahren einzuführen. Beispielsweise haben die Ärztekammern in Österreich, Liechtenstein und Dänemark solch ein Verbot gefordert.

In Russland wurden die hochfrequenten Strahlen, wie sie beim Mobilfunk auch eingesetzt werden, im letzten Weltkrieg als Waffe eingesetzt. Dort ist also durchaus bekannt, dass Mobilfunk schädlich ist. Deswegen sind die Grenzwerte für hochfrequente Strahlung dort rund 1000mal geringer als in Europa.